Ein Augenmerk auf den Angehörigen

03.09.20 | Sabine Arnold

Stiftungsrat

Markus Baldegger ist einer der jüngeren Stiftungsräte von Palliaviva. Im Videoporträt erzählt er, dass sein Engagement einen persönlichen Auslöser hatte.

Der 45-jährige Markus Baldegger ist ein Familienmensch. Mit seiner Frau, die Pflegefachfrau ist und bei einer Spitex arbeitet, und drei Kindern lebt er in Oberrieden. Seit der Coronakrise arbeitet der Banker mindestens einen Tag von zu Hause aus. So kann er die 12-jährige Tochter und den 10-jährigen Sohn verabschieden, wenn sie in die Schule gehen. Die jüngste Tochter, die erst zwei Jahre alt ist, bringt er an diesen Tagen persönlich in die Krippe.

Er arbeitet bei einer grossen Schweizer Bank und ist dort für Kunden aus Deutschland verantwortlich. Das motiviere ihn sehr, denn neben den Finanz- und Börsenthemen «stehen für mich auch die Kunden und ihre Bedürfnisse im Zentrum»: Mit Leidenschaft setzt er sich für ihr Wohl und ihre Interessen ein.

Dass er sich als Stiftungsrat ehrenamtlich engagiert, hat einen persönlichen Auslöser gehabt: Markus Baldeggers Vater starb vor fünf Jahren nach längerer Krebskrankheit. Er habe gemerkt, dass neben der Pflege seines Vaters auch die Unterstützung seiner Mutter enorm wichtig gewesen sei. «Die Hauptbelastung lag auf ihr als pflegender Ehefrau.» Ihm sei bewusst geworden, wie wichtig die Angehörige im Pflegesetting zu Hause seien. Er findet es deshalb toll, dass sich die Pflegenden von Palliaviva nicht nur um die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten kümmerten, sondern stets auch die Angehörigen im Fokus hätten. «Denn ohne sie geht es zu Hause nicht.»

Das persönliche Erlebnis habe ihn motiviert, «einen Teil meiner Zeit für Menschen einzusetzen, die aktuell in einer schwierigen Situation sind».

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